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 Gail'Anor Sell'Dor

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Elouan
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BeitragThema: Gail'Anor Sell'Dor   Mo Nov 18 2013, 16:10

Rasse: Waldelfe /Druidin
Gott : Silvanus

Der finstere Streiter

Als Gail'Anor Sell'Dor an diesem Abend die Taverne verlässt fällt ihr am Tor ein Mann auf der eine schwarzrote Rüstung trägt. Irgendwie kam ihr die Gestalt vertraut vor. Sie meinte ihn schon gesehen zu haben. Die ganzen Bewegungen wirkten bekannt.
Eigenartig fand sie nur das er um diese Zeit noch zum Friedhof wanderte. Sie überlegt nicht lange hatte sie doch einen Auftrag erhalten gegen die Widernatürlichkeiten hier in Neverwinter vor zu gehen. Vielleicht fand sich hier eine Gelegenheit.
Mit der Unbekümmerheit einer noch recht jungen Elfe, gerade eben 150 Jahre, folgt sie ihm.

Gail ließ jedoch einigen Abstand um nicht so schnell auf zu fallen, es waren nur wenige um diese Zeit unterwegs. Am Friedhof teilte sie den Wachen mit das sie nach jemanden suche und beschrieb ihn ausführlich. Sie wiesen ihr den Weg in den rechten Teil des Friehofes.
Auf der Brücke sah sie Ihn stehen, er schien gerade etwas zu sich zu rufen. Ihre Augen verengten sich, es handelte sich um einen Knochenhund, ihr Gespür schien sie nicht betrogen zu haben.
Vorsichtig folgt sie ihm weiter als sie durch das nächste Tor schritt, war er nicht mehr zu sehen. Er schien vom Erdboden verschluckt.
Sie versuchte die Spuren zu finden, befragte Wind und Bäume. Allerdings machte sie sich damit auch sichtbarer, ein schwaches helles Leuchten umgab sie dabei.

An dem großen Baum, kurz hinter dem Tor, blieb sie stehen. Sie legte ihre Hand an den Baum, vielleicht hatte er etwas gespürt. Doch der Krieger schien seinen Weg gut verschleiert zu haben.
Plötzlich tritt der Gesuchte hinter dem Baum hervor und sie wendet sich ihm zu, eine Hand berührt den Baum weiterhin.
Der Krieger spricht sie mit tiefer dunkler Stimme an. „Faszinierend nicht wahr?“
Der Knochenhund knurrt sie bedrohlich an.
Gail antwortet ihm hchmütig.“Faszinierend? Ihr meint diese Abscheulichkeit die euch folgt wie ein Hund?“
„Er ist so treu, das er mir selbst in den Tod folgen würde“ entgegnet er
„Er sollte in der Erde ruhen un ihr solltet seinen Geist Frieden gönnen“ antwortet sie kühl
„Könnt ihr entscheiden, wer leben darf und wer sterben muss? Besitzt ihr die Weisheit dafür?“ fragt der Krieger.
Das Leuchten um Gail verstärkt sich zu einem dunklen Grün als sie antwortet „ Silvanus gibt mir das Wissen darum. Nur die Verderbten benutzen Nekromatie“
Er erwidert während er die Augen schließt.“ Silvanus wird euch hier nicht helfen, werte Druidin. Dieser Ort ist verdorben...mein Gott allerdings hilft mir hier her sehr wohl.“
„Oh doch er folgt an solchen Orte, die seinen zu schützen“begehrt sie auf.
Al er die Augen wieder öffnet fragt er .“Und warum hat er euch nicht gewarnt?“deutet dann hinter sie.
Noch dreht sie sich nicht um versucht nur an den Geräuschen hinter sich zu erkennen was da kommt.Ihre Hand ruht noch am Baum der frei von Verderbtheit scheint und die Aura um sie verstärkt sich noch ein wenig.
Zwei Wesen treten sie hinter sie, doch sie kann so nicht erkennen was sie sind, doch sie befürchtet nichts Gutes.
„Ich wünschte es hätte nicht soweit kommen müssen“ äußert er sich.
Eine Braue hebend antwortet sie. „Soll das eine Drohung sein“ Das Leuchten der Aura beginnt in den Baum zu sickern, während er etwas murmelt.
Mit ihren Sinnen tastet sie nach den Wurzeln des Baumes um einen Schutz um sich zu errichten, doch es fällt ihr tatsächlich schwerer als sonst und dauert eine Weile. Zu lange eine Wolke Dunkelheit senkt sich über sie und sie sieht nichts als Schwärze.
Die Wurzeln richten sich zwar trotz allem um sie auf, doch nun ist sie gefangen. Sie hört oder spürt eher das der Krieger näher kommt, er greift durch die Baumwurzeln und berührt den bloßen Arm, da sie nur eine leichte Lederrüstung trägt. Ein Zauber scheint von ihm aus zu gehen und sie spürt ihre Lebenkraft weichen. Ohnmächtig sackt sie zusammen. Er befiehlt seinen Gehilfen sie aus den Wurzeln zu befreien, doch aufgrund der Ohnmacht verschwinden diese von allein im Boden.
Er fängt sie auf ehe sie ganz zu Boden fallen kann, trägt sie du der Aberration und befiehlt dieser sie zu tragen.
Ein Stück weiter gehen sie, bis zu einer Säule dort legt er Gail ab und fesselt sie mit Hand und Fussfesseln aus Eisen an die Säule.
Dann wartet er bis sie wach wird und schickt dann Die Gehilfen fort.
Langsam scheint ihr Bewusstesein zurück zu kehren. Als sie sich bewegen will ist es ihr nicht möglich und das Eisen hindert sie am Zaubern. So sieht sie ihn nur wütend an.
Er steht ruhig vor ihr und nimmt den Helm ab, er blickt sie nun direkt an, weder verachtend noch bemitleidend. Sie erkennt ihn sofort.
Sie versucht sich selbst zur Ruhe zu bringen, nach eine Möglichkeit zu suchen die sie hier raus bringt und schweigt daher. Aber selbst dieses fällt ihr aufgrund des Eisens schwer.
„Ihr hättet nicht kommen dürfen“ sagt er nun in ruhigem Ton. Sein Knochenhund bewacht allerdings jede ihrer Bewegungen.
„Vielleicht hättet ihr nicht den Weg zum Friedhof wählen sollen.sonst wäre es mir nicht eigenartig vorgekommen als ich die Taverne verließ.Und eure Bewegungen fielen mir vorher schon als eigenartig auf. Nicht zuletzt seid ihr meinem Forschen ausgewichen.“ antwortet sie nun bemüht ruhig. Gail rührt sich nicht auch versucht sei nicht zu zaubern, würde doch jeder Versuch ihr nur selber schaden.
Ein Geheimniss verrät er ihr noch sie würde es sowieso nicht mehr teilen können, denn er sagt nunr ruhig „Ich denke wir beide wissen wie dies enden wird. Wollt ihr noch etwas fragen oder sagen?“

„Was gibt es für mich noch zu sagen, euer Entschluss steht doch bereits fest. Ich habe nur eine Bitte an euch, lasst meinen Körper nicht hier auf diesem verderbten Friedhof“ sie sieht ihn ernst an.

Seine Miene ist neutral als er antwortet „Diese Bitte erfülle ich Euch und ich versichere Euch auch das es schnell gehen wird“. Dann kniet er sich zu ihr hinunter
„Dann werde ich den Anderen nach Avandor vorausgehen. Silvanus möge meinen Weg dorthin leiten.“ Gail richtet sich auf soweit sie kann, der Stolz ihrer Rasse endet nicht auch wenn nun Angst in ihren Augen liegt.
Er holt aus seiner Rückenscheide einen langen Dolch, mit einer schwarzen Klinge auf der ein Zauber (Verderben) liegt, hervor und setzt ihn behutsam mit der Spitze an ihrer Kehle an. „Das wird er“ antwortete er ihr dann noch leise.

Sie schließt die Augen nicht sondern sieht ihn an, hebt sogar den Kopf. „Tut was ihr tun müsst, doch möge Silvanus eurer Seele gnädig sein.
Auf diese Worte sticht er zu. Luftröhre, Speiseröhre, sowie Rückgrat werden durchstossen. In Bruchteilen von Sekunden dürfte sie somit tot sein und ihren Weg in die nächste Welt antreten.

Ihr Blut dürfte ihn treffen sowie den Boden erreichen und es mag sein das dort an der Stelle an der es auftrifft eine kleine weisse Blume erblüht.
Er zieht den Dolch aus ihrer Kehle und blickt zu der kleinen Blume. Erblickt sie einen Moment an, lässt sie aber unberührt, dann setzt er seinen Helm wieder auf. Dann nimmt er ihre Leiche auf. Aus sicherer Entfernung wirkt er zwischen die Paladine die undurchdringliche Dunkelheit und legt Gail dann dort zwischen ihnen ab.
Er schickt noch seinen Hund weg und geht dann unbehelligt weiter.
Als die Dunkelheit weicht liegt die Leiche Gails vor den Paladinen, sie bringen sie zu den Klerikern die sie salben und einen Boten zur Botschaft der Elfen schicken.
Sie bitten darum einen elfischen Kleriker oder Druiden zu entsenden um für die Leiche einer unbekannten elfischen Frau zu sorgen. Diese scheint einem gewaltsamen Tode durch einen finsteren Streiter, erkennbar an der Art der Wunde, erlitten zu haben. Es scheint nach der Art ihrer Kleidung eine Druidin gewesen zu sein, auch trägt sie einen Anhänger Silvanus bei sich.

Die Leiche wurde von Till Si'Tia Kleriker des Amaunators identifiziert, auch wurde der Schuldige gefunden. Ihre Leiche wurde im Hain der Abtei beigesetzt und dieser trägt seitdem ihren Namen.
Mögen Silvanus und Amaunator über sie wachen.
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Gail'Anor Sell'Dor
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